
So, das wars dann für längere Zeit. Ich kann mir gut vorstellen dass eine geraume Zeit vergehen wird bis der der nächste Antrag in irgendeiner Gemeinde gestellt wird-

Schade eigentlich. da war mal ein sympathisches, kreatives Festival, dann gingen die Jahre ins Land und aus dem Festival wurde ein Produktionsbetrieb, der zwar weiter mit Unterstützung freiwilliger Helfer agierte aber wo alles seinen gewohnten Weg nimmt. Raum für Innovation ist da nicht mehr viel übrig geblieben, wenn es nur noch darum geht eine möglichst geile Verkaufsfläche für Werbekunden zu bieten. Im Marketing-Sprech des Poolbar Festivals hört sich das ungefähr so an:
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.. das sich jährlich völlig neu erfindet
.. wird die Reichweite maximiert.
.. Effizienter Kommunikationsmix ..
.. generieren wir .. Kontaktzahlen sowie .. positives Image.
.. zielgruppenorientierte Distribution ..
"

Roland Düringer hat die Gefühlslage vieler ÖsterreicherInnen wohl bestmöglich zusammengefasst: Occupy Austria, wehrt Euch, empört Euch! Dabei hat er zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht gewusst, was die ÖVP inzwischen aufführt!

Bald vorbei sind in Österreich die Zeiten in denen man 40 Stunden oder 5 Tage in der Woche seinem Beruf nachgehen muss. Das drastische Ansteigen von Burn-Outs und die alarmierende Entwicklung im Bereich der arbeitsbedingten Depressionen hat dazu geführt, dass eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit überhaupt angedacht wurde. Moderne Forschungsergebnisse unterstützen die Befürworter der 4-Tage-Woche. Der einheitliche Tenor: Eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist essentiell für das Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.


Den Blog von konsumpf haben wir ja schon länger auf ethify.org syndiziert. Da geht es vor allem um Perspektiven jenseits von Konsum und Wachstum mit aktuellen Überblicksartikeln.
Der Betreiber von konsumpf Peter Marwitz aus Kiel hat aber auch eine ausführliche Linkliste zusammengestellt, die wir hiermit wärmstens weiterempfehlen. Folgende Kategorien werden angeboten:

Ab heute findet im Wien-Museum am Karlsplatz ein zweitägiges Symposium über das bislang fast unbekannte Konzentrationslager Maly Trostinec bei Minsk in Weißrussland statt.
An keinem anderen Ort sind so viele Österreicher und Österreicherinnen als Opfer der Shoa von den Nationalsozialisten ermordet worden wie in Maly Trostinec es waren über 10.000! Dennoch ist dieser Ort in Österreich beinahe unbekannt. Und kaum jemand weiß, was dort passiert ist, weil in den vergangenen Jahren kaum jemand danach gefragt hat. Nun soll sich das ändern.

Nach langem Tauziehen ist der bisher im geheimen ausgehandelte Deal zwischen dem Land Vorarlberg und der Fluglinie von Motorsport-Legende Niki Lauda - Fly Niki - besiegelt worden. Unter zahlreichen Auflagen zum Schutz der Natur, der Anwohner und der Lärm- bzw. Schadstoffreduzierung hat die Vorarlberger Regierung gemeinsam mit den Verantwortlichen des Flugplatzes in Hohenems dem visionären Projekt des Rheintal-Airports zugestimmt.

Dieser Tage geht ein gleisender Blitz des Stolzes durch den Vorarlberger Landtag; so praesentieren die EntscheidunggstraegerInnen im westlichsten Bundesland Oesterreichs der Weltpresse die fertigen Plaene fuer die Initiative “Zurueck ins Leben.” Der Vorarlberger Landtag steht kurz davor, das Anliegen der Buergerinitiative “Zurueck ins Leben” Wirklichkeit werden zu lassen. Man koennte fast meinen, es seien Hexenmeister am Werk, so schnell ging es vom Ursprung der Idee bis zu seiner Umsetzung. Gerade einmal 3 Wochen brauchte das Team um den Hohenemsers Peter Groesch zur Realisierung des bisher groessten Sozialprojektes Mitteleuropas.


Das dritte BarCamp in Dornbirn wird spannend, zahlreiche Themen werden auf dem WIKI schon angeboten:
* Videoguide in der Praxis
* Plakatschnellworkshop: »Vom Zettel zum subkutanen Anschlag in 45 Minuten«
* Ein FabLab einrichten und betreiben
* Elektronische Musikinstrumente selber bauen
* "Edufying ourselves"
* Flucht vor den Google & Facebook & DropBox Datenkraken
* Product Prototyping mittels 3D Foliendrucker für zuhause
Zusätzlich gibt's Stationen mit 3D-Drucker, Linux, Taschen, Fahrradflickstation und Platz für deinen Workshop.
Sacha kocht Vegan und InterMedia Studierende servieren molekulare Drinks.
DIYcamp Dornbirn
FH Vorarlberg 19.11.2011 9-17 Uhr - Eintritt frei

Uns ist schon vor längerer Zeit aufgefallen, dass die Hypobank Vorarlberg über ihre Tochter in Liechtenstein seltsame - um es vorsichtig zu formulieren - Auslandstöchter hat:
Hypo Vorarlberg Capital Finance (Jersey) Limited
HIB Investment Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo LP (I) Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo LP (II) Ltd Tortola, British Virgin Islands
HIB Protektor Ltd Tortola, British Virgin Islands
Hypo Trust and Corporate Services (Brunei) Ltd.
Quellen: Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank: Jahresabschluss zum 31.12.2008; Hypo Investment Bank (Liechtenstein) AG: Geschäftsbericht 2008.

Das Signal der Bevölkerung ist deutlich: Wir müssen den schiefen Pisa-Turm gerade rücken und eine grundlegende Bildungsreform angehen. Immerhin haben wir das mit Abstand erfolgreichste Bildungsvolksbegehren der 2. Republik und somit einen klaren Auftrag an das Parlament!
Gelernte Dornbirner_innen haben es ja schon verinnerlicht, dass die grösste Stadt im Ländle in vielen Bereichen eine Führungsrolle einnimmt. So geschehen auch beim gerade zu Ende gegangenen Bildungsvolksbegehren, dessen Zahlen ich gerade hereinbekommen habe:
offizielles Endergebnis in Dornbirn:
abgegebene Unterschriften: 1.937
von 32.733 Wahlberechtigten, macht
sehr gute 5,92 %
der Dornbirnerinnen und Dornbirner, die damit die Städte Bregenz und Bludenz (mit jeweils unter 5% deutlich hinter sich gelassen haben (andere Ergebnisse hab ich leider noch keine - wird aber eh morgen in der Zeitung stehen).
Ich übertrete wieder mal meine FSK zu lokalen Dornbirner Themen und mache noch ein letztes Mal darauf aufmerksam, dass die letzten Unterschriftstage für das Bildungsvolksbegehren angelaufen sind.
Wie überall sonst kann man im Dornbirner Rathaus noch bis spätestens Donnerstag 16:00 Uhr unterschreiben:

Pro Action Cafe
Kollektives Brainstorming als Weiterentwicklung des World Cafe Formats
Samstag, 5. November 2011, 18-22 Uhr, Bregenzer Salon
http://www.bregenzersalon.eu/info/Pro_action_cafe_Bregenz.html
Film und Podiumsdebatte:
"Arbeiten wie noch nie oder bedingungsloses Grundeinkommen?"
Donnerstag, 10. November 2011, 19 Uhr, Jüdische Schule Hohenems
http://kwick.me/A2v7
"Ein guter Tag hat 100 Punkte" - Präsentation der Kairos-Initiative
15. November, 16 Uhr FH Vorarlberg, Dornbirn W211
http://www.fhv.at/veranstaltungen/ein-guter-tag-hat-100-punkte
Projekte der Hoffnung: Alternative Nobelpreisträger in Vorarlberg
Podiumsdiskussion "Gemeingüter: Wie viel privat, wie viel Staat?"
15. November, 20 Uhr, ORF Landesstudio Vorarlberg, Dornbirn

9 gesellschaftliche Veraenderungen:
Keine Staaten -> keine Regierungen, keine Ministerien, kein Zoll, kein Militaer
Kein Geld -> keine Banken, keine Versicherungen, keine Zinsen, keine Schulden
Keine Pflichtschulen -> keine Doktrine, keine Lehrplaene
Keine Religionsfixierung -> keine Dogmen
Keine Firmen -> keine Konzerne, kein Arbeitszwang
Kein Familienzwang -> keine ElternKind-Abhaengigkeit
Keine Legislative -> keine Gesetze
Keine Judikative -> keine Gerichte
Keine Exekutive -> keine Polizei, keine Gefaengnisse